Da hat man lange drauf warten müssen: mit dem letzten Band der Kriegsabenteuer von Spirou liegt die frankobelgische Traditionsserie nahezu komplett vor. Der abschliessende Band lässt sich natürlich nicht lesen, ohne die Hintergründe der Entstehung zu beachten.

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Das Leben von James Joyce als Comic: sicher kann man aus dem Sujet des schreibenden Europabummlers von literarischem Weltrang eine gute Geschichte machen. Alfonso Zapicos Comicbiographie von Joyce scheitert jedoch schon an grundlegenden Formalien.

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Kinder und Katzen gehen immer. “Kleine Katze Chi” vermengt beides – der Manga über ein Katzenkind in einer Menschenfamilie (mit Kindern!) ist handlungsarm, aber absolut unwiderstehlich.

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Sex und Tod sind die zwei Kernthemen des Erzählens. Kein Sex, viel Tod: Katharina Greve widmet sich in “Hotel Hades” dem Nachleben, vor allem in der Unterwelt. Das Jenseits ist grau – dieser Comic ist es nicht.

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So naheliegend: Ulf K. adaptiert den Herrn K, also den brechtschen Niemand und Allesmann, in kurzen, textgetreuen Episoden. Inhaltlich der karge Brecht, grafisch der romantische Ulf K. – kann das gutgehen?

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Nicolas Mahlers “Weltverbesserer” ist erneut eine Thomas-Bernhard-Adaption des Wiener Comiczeichners – aber erschreckend kraft- und wutlos und vor allem witzlos geblieben.

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Shazam: das ist Captain Marvel, der aus rechtlichen Gründen nicht so heissen darf, weil er beim Konkurrenten DC erscheint. Jeff Smith (“Bone”) hat eine hübsche Miniserie dazu gemacht, die leider immer noch nicht auf Deutsch erschienen ist. Stattdessen: eine Neuerzählung der Origin in Form einer Weihnachtsgeschichte. Passt ja.

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Bastian Vivés ist, nicht zu Unrecht, ein Liebling des Feuilletons. Mit großen Würfen, mal einfühlsamen, mal bizarren Geschichten, faszinierender Farbgebung hat er sich innerhalb weniger Jahre einen Namen als Comicerzähler von ganz eigener Art gemacht. Sein Minibändchen “Die Liebe” ist wie ein kleines Häppchen zwischendurch – und das bei diesem großen Thema.

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Disney-Comic-Klassiker abseits von Barks haben es schwer. Ein Grund mehr, sich über jede Publikation zu freuen, die Hintergründe jenseits des Duckman beleuchtet. Wie dieser Band, der einmal mehr den viel zu oft übersehenen Al Taliaferro nahebringt.

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Ein Meisterwerk, eine Leseerfahrung, ein augenöffnendes Buch über ein komplexes Thema? So die Kritiken zur englischsprachigen Ausgabe von “Das NAO in Brown”. Ein Comic über Zwangsstörung – leider nicht halb so gelungen, wie die Kritiken erhoffen lassen.

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