{"id":441,"date":"2010-07-04T16:48:00","date_gmt":"2010-07-04T15:48:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pannor.de\/?p=441"},"modified":"2010-07-04T16:48:00","modified_gmt":"2010-07-04T15:48:00","slug":"die-welt-stephen-kings-american-vampire-directors-cut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pannor.de\/?p=441","title":{"rendered":"Die WELT: Stephen Kings &#8218;American Vampire&#8216; (Director&#8217;s Cut)"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"twitterbutton\" style=\"display: block; text-align: left;\"><a href=\"http:\/\/twitter.com\/share\" class=\"twitter-share-button\" data-count=\"horizontal\" data-text=\"Die WELT: Stephen Kings &#8218;American Vampire&#8216; (Director&#8217;s Cut)\" data-via=\"\" data-url=\"https:\/\/www.pannor.de\/?p=441\" data-lang=\"en\" data-related=\"DolcePixel:We make beautiful and sweet WordPress Themes\"><\/a><\/div><blockquote><p><strong>Das Blut aus der Geschichte saugen<br \/>\n\u00e2\u20ac\u017eAmerican Vampire\u00e2\u20ac\u0153: Stephen King analysiert zwei Sollbruchstellen der amerikanischen Geschichte  mit seinem neuesten Comic<\/strong><\/p>\n<p>von Stefan Pannor<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/i\/americanvampireCVR2.jpg\" alt=\"Stephen King - American Vampire\" \/>Es beginnt, wie oft bei Stephen King, mit einem Schriftsteller. \u00e2\u20ac\u017eIch habe nur einen Roman in meinem Leben geschrieben &#8211; &#8218;B\u00c3\u00b6ses Blut&#8216; &#8211; aber das hat gen\u00c3\u00bcgt, um mich reich zu machen\u00e2\u20ac\u0153, beginnt der fiktive Autor Will Bunting seine Erz\u00c3\u00a4hlung von dem Desperado Skinner Sweet, der in Colorado in den letzten Tages des wilden Westen nach einem gescheiterten Bankraub in Gefangenschaft von einem Vampir gebissen und darauf selbst zum Blutsauger wird.<\/p>\n<p>Es ist die Erz\u00c3\u00a4hlung einer Erz\u00c3\u00a4hlung. Sie handelt vordergr\u00c3\u00bcndig davon, wie Will Bunting eines Tages seinen Roman schreiben wird. Aber auch davon, welche vorgeblich realen Ereignisse er in diesem Buch schildern wird. Kings finaler Dreh: \u00e2\u20ac\u017eAmerican Vampire\u00e2\u20ac\u0153, diese Geschichte \u00c3\u00bcber Blutsauger und B\u00c3\u00bccher, ist kein Buch, sondern ein Comic.<\/p>\n<p>Nat\u00c3\u00bcrlich ist das eine Sensation. Es ist der erste wirklich nach einem originalen Skript von King gezeichnete Comic, sieht man einmal von zwei Seiten in einem \u00e2\u20ac\u017eX-Men\u00e2\u20ac\u0153-Comic der achtziger Jahre ab &#8211; einem Benefizbuch f\u00c3\u00bcr die Afrika-Hungerhilfe.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Graphic Novels sind Neuland f\u00c3\u00bcr den Schreckensmeister. Und davon gibt es nicht mehr viel. L\u00c3\u00a4ngst agiert King multimedial. Bereits in den achtziger Jahren begann er Filmregie zu  f\u00c3\u00bchren. Zu diversen seiner Romanverfilmungen hat er selbst die Drehb\u00c3\u00bccher verfasst. Aus seiner Feder stammt das Skript f\u00c3\u00bcr ein Musikvideo von Michael Jackson. Er hat H\u00c3\u00b6rspiele geschrieben und war einer der ersten E-Book-Autoren &#8211; im Jahr 2000 hatte er das Kurzwerk \u00e2\u20ac\u017eRiding the Bullet\u00e2\u20ac\u0153 exklusiv online publiziert. In seiner Freizeit musiziert er in einer Band, zusammen mit \u00e2\u20ac\u017eSimpsons\u00e2\u20ac\u0153-Erfinder Matt Groening.<\/p>\n<p>Nur Comics hat er nie gemacht. Dabei, ein Fan war Mr. King schon immer. In einem aktuellen Interview \u00c3\u00a4u\u00c3\u0178ert er sich als Leser der obskuren 40er-Jahre-Serie \u00e2\u20ac\u017ePlastic Man\u00e2\u20ac\u0153 und als Fan von Jack Kirby, dem Miterfinder klassischer Superhelden wie der \u00e2\u20ac\u017eX-Men\u00e2\u20ac\u0153 oder den \u00e2\u20ac\u017eFantastic Four\u00e2\u20ac\u0153.<\/p>\n<p>Trotzdem hat ihn inzwischen sogar sein Sohn als Comicautor \u00c3\u00bcberrundet. Der ver\u00c3\u00b6ffentlicht, unter dem Pseudonym Joe Hill, nicht nur ebenfalls Romane, sondern seit 2008 mit akzeptablem Erfolg die Mystery-Comicserie \u00e2\u20ac\u017eLocke &amp; Key\u00e2\u20ac\u0153.<\/p>\n<p>Von Papa King dagegen gibt es zwar bereits eine stattliche Anzahl Graphic Novels, die seinen Namen auf dem Cover tragen. Doch selbst wenn diese, wie im Fall der Comicreihe zu Kings 4.000 Seiten langem Mega-Epos \u00e2\u20ac\u017eDer dunkle Turm\u00e2\u20ac\u0153, damit werben, neue Geschichten zu erz\u00c3\u00a4hlen, statt nur die Romane aufzukochen, ist das etwas irref\u00c3\u00bchrend. Kein einziges Wort in diesen Bilderz\u00c3\u00a4hlungen stammt von King, der seinen Erz\u00c3\u00a4hlkosmos an andere Autoren ausgelagert hat.<\/p>\n<p>So l\u00c3\u00a4\u00c3\u0178t sich \u00e2\u20ac\u017eAmerican Vampire\u00e2\u20ac\u0153, King Seniors erster origin\u00c3\u00a4rer Comic, wie ein inner-famili\u00c3\u00a4rer Wettbewerb zwischen Vater und Sohn um den besseren Comic lesen. Vor allem aber ist es, wie so oft in den j\u00c3\u00bcngeren Werken Kings, eine Geschichte \u00c3\u00bcber Amerika. In diesem Fall \u00c3\u00bcber zwei Wendepunkte in der Geschichte des Landes. King, der schon immer die Mittel des Gruselschockers als Kontrastmittel verwendet hat, um seine Heimat genauer zu analysieren, taucht tief ein in die Historie der USA &#8211; und bringt Blut wieder mit hoch.<\/p>\n<p>Das Blut von Skinner Sweet n\u00c3\u00a4mlich, der nach dem Biss durch den Vampir als rachs\u00c3\u00bcchtiger Ahasver durch die amerikanische Geschichte wandert. In zwei parallelen Erz\u00c3\u00a4hlstr\u00c3\u00a4ngen verfolgt \u00e2\u20ac\u017eAmerican Vampire\u00e2\u20ac\u0153 Skinners Lebenswege, einmal im Mittleren Westen ab 1880, und dann in Kalifornien ab 1925. Nur der fr\u00c3\u00bchere Teil wird von King selbst verfa\u00c3\u0178t.<\/p>\n<p>Die andere H\u00c3\u00a4lfte stammt von Scott Snyder, einem jungen Horrorautor, der sein Gl\u00c3\u00bcck noch gar nicht fassen kann. Laut eigener Schilderung hatte Snyder, mit grade mal einem Buch auf dem Markt ein absoluter Frischling, dem Doyen der Horrorliteratur das Projekt urspr\u00c3\u00bcnglich unterbreitet, um King einen \u00e2\u20ac\u017eBlurb\u00e2\u20ac\u0153 zu entlocken &#8211; einen signifikanten Werbespruch f\u00c3\u00bcr das Cover der geplanten Comics. King habe daraufhin von sich aus seine Zusammenarbeit angeboten und diese immer weiter ausgedehnt.<\/p>\n<p>Beide Erz\u00c3\u00a4hlstr\u00c3\u00a4nge handeln, auf eine hintergr\u00c3\u00bcndige Weise, von Licht. Von elektrischem Licht, um genau zu sein. 1880 wurde erstmals eine Stadt in den Vereinigten Staaten mit Gl\u00c3\u00bchbirnen beleuchtet, die zivilisatorische Moderne des Landes brach an. Und 1925 reden die Filmangestellten unter massiven Studioscheinwerfern \u00c3\u00bcber eine obskure neue Erfindung namens Tonfilm. Sie wird kurz darauf das bestehende System der Filmstars komplett umkrempeln.<\/p>\n<p>Aber Skinner Sweet macht das Licht nichts aus. Er ist als neuzeitlicher, eben amerikanischer Vampir dagegen immun. Er tr\u00c3\u00a4gt wie viele Westleute seiner Generation Stetson und Mantel, und er ist dem Neuen gegen\u00c3\u00bcber offen &#8211; er nutzt die Post, um die K\u00c3\u00b6pfe seiner Opfer zu verschicken. \u00e2\u20ac\u017eAmerican Vampire\u00e2\u20ac\u0153 ist eine Reflektion \u00c3\u00bcber die Anpassungsf\u00c3\u00a4higkeit des B\u00c3\u00b6sen an andere Zeiten. Der romantische Fledermausvampir, wie ihn Bram Stoker und andere schilderten, wird ersetzt durch den elektrischen Daywalker. Sweet zerf\u00c3\u00a4llt in der Sonne nicht zu Staub, er kriegt h\u00c3\u00b6chstens Kopfschmerzen.<\/p>\n<p>King und Snyder erz\u00c3\u00a4hlen aber in lakonischen Dialogen und staubtrockenen Bildern (gezeichnet Rafael Albuquerque, wie Snyder ein Newcomer im Gesch\u00c3\u00a4ft) nicht nur von einem Anfang, sondern auch ebenso von einem Ende. Und sie tun das, weil es so sch\u00c3\u00b6n ironisch ist, mit einem Unsterblichen. Der Vampir, der Sweet bei\u00c3\u0178t und dann in Sonnenlicht und Kugelhagel vergeht, markiert in dieser Geschichte das Ende des alten Europa.<\/p>\n<p>Es schleicht sich darum ein wehm\u00c3\u00bctiger Ton in die Erz\u00c3\u00a4hlung ein. Sicher nicht zuf\u00c3\u00a4llig \u00c3\u00a4hnelt der europ\u00c3\u00a4ische Vampir, als er Sweet bei\u00c3\u0178t, der im Wortsinne bleichen Darstellung Max Schrecks als \u00e2\u20ac\u017eNosferatu\u00e2\u20ac\u0153 in Murnaus gleichnamigem Film. Wie \u00c3\u00bcberhaupt der Comic auf einer weiteren Ebene eine sehr liebevolle Hommage an das Kino ist, an den Wayne- und den Leone-Western einerseits, an die gro\u00c3\u0178e Zeit der amerikanischen Stummfilme andererseits. So unterk\u00c3\u00bchlt sich King und Snyder geben in ihrer sarkastischen Umwandlung des alten Vampirthemas auf amerikanische Verh\u00c3\u00a4ltnisse &#8211; diese Zitate und der nostalgische Grundton belegen, dass sie im tiefsten Innern doch, so wie Stoker und die anderen klassischen Horrorautoren, Romantiker sind.<\/p>\n<p>Das King nun Comics schreibt, kommt den amerikanischen Verlagen grade recht. Denn auch der Comicmarkt befindet sich an einem Wendepunkt. Zwar verkaufen sich Comics im Buchhandel immer besser. Allerdings sind seit der Finanzkrise die Verkaufszahlen der monatlichen Heftserien im freien Fall. Die Comichefte bilden seit den Zwanzigerjahren das klassische Format des amerikanischen Comic. Nun k\u00c3\u00b6nnte ihre Zeit gekommen sein, unken Marktbeobachter.<\/p>\n<p>Ganz besonders schlimm hat es das Vertigo-Label getroffen, eine Unterabteilung des Superhelden-Verlages DC. In den Neunzigerjahren stand es f\u00c3\u00bcr eine neue und zugleich sehr erfolgreiche Art des Comicerz\u00c3\u00a4hlens, Werke von Alan Moore (\u00e2\u20ac\u017eV wie Vendetta\u00e2\u20ac\u0153) und Neil Gaiman (\u00e2\u20ac\u017eThe Sandman\u00e2\u20ac\u0153) erschienen dort in Bestsellerauflagen. Mittlerweile verkauft sich ein aktueller Vertigo-Titel im Schnitt keine zehntausend Mal mehr. Selbst f\u00c3\u00bcr aktuelle amerikanische Verh\u00c3\u00a4ltnisse ein miserabler Mittelwert. (Ein durchschnittliches Superhelden-Heft von DC verkauft immer noch rund drei Mal soviel.) Es steht au\u00c3\u0178er Frage, da\u00c3\u0178 \u00e2\u20ac\u017eAmerican Vampire\u00e2\u20ac\u0153 die Zahlen kr\u00c3\u00a4ftig anheben wird.<\/p>\n<p>Eine kurzfristige Infusion f\u00c3\u00bcr ein darnieder liegendes Medium? Auch andere Bestseller-Schreiber stehen bereit, den gebeutelten Heften zu helfen. \u00e2\u20ac\u017eComics sollten viel mehr Leser erreichen, als sie es derzeit tun\u00e2\u20ac\u0153, wird Thriller-Autor James Patterson zitiert.  Unter Pattersons Namen soll ab Mai eine ganze Comicedition beim amerikanischen Kleinverlag IDW starten, mit Adaptionen seiner B\u00c3\u00bccher, aber auch mit neuem Material von Patterson.<\/p>\n<p>Ebenso haben Stephenie Meyer (\u00e2\u20ac\u017eTwilight\u00e2\u20ac\u0153) und Charlaine Harris (\u00e2\u20ac\u017eTrue Blood\u00e2\u20ac\u0153) ihre Romane zur Comicadaption freigegeben &#8211; der Manga zu \u00e2\u20ac\u017eTwilight\u00e2\u20ac\u0153 hat sich bereits in der ersten Woche \u00c3\u00bcber 66.000 Mal verkauft. Rekord f\u00c3\u00bcr eine Graphic Novel in der Erstverkaufswoche. Ein satanisches Omen f\u00c3\u00bcr King, der seiner Verachtung f\u00c3\u00bcr Meyers Vampire schon fr\u00c3\u00bcher lautstark Ausdruck verliehen hat?<\/p>\n<p>\u00e2\u20ac\u017eAmerican Vampire\u00e2\u20ac\u0153, Heftserie, erscheint monatlich bei Vertigo USA, 40 Seiten, $3,99<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/i\/americanvampire02-2.jpg\" alt=\"Stephen King - American Vampire\" \/><\/p><\/blockquote>\n<p>++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++<br \/>\n<em>Urspr\u00c3\u00bcnglich in gek\u00c3\u00bcrzter Fassung in der <\/em><em><strong>Welt<\/strong> ver\u00c3\u00b6ffentlicht.<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/99f78729a6134068b1f0d26908e98171\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p class=\"wp-flattr-button\"><a class=\"FlattrButton\" style=\"display:none;\" href=\"https:\/\/www.pannor.de\/?p=441\" title=\" Die WELT: Stephen Kings &#8218;American Vampire&#8216; (Director&#8217;s Cut)\" rev=\"flattr;uid:LNMUHR;language:de_DE;category:text;tags:blog;button:compact;\">Das Blut aus der Geschichte saugen \u00e2\u20ac\u017eAmerican Vampire\u00e2\u20ac\u0153: Stephen King analysiert zwei Sollbruchstellen der amerikanischen Geschichte mit seinem neuesten Comic von Stefan Pannor Es beginnt, wie oft bei Stephen King,...<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Blut aus der Geschichte saugen \u00e2\u20ac\u017eAmerican Vampire\u00e2\u20ac\u0153: Stephen King analysiert zwei Sollbruchstellen der amerikanischen Geschichte mit seinem neuesten Comic von Stefan Pannor Es beginnt, wie oft bei Stephen King, mit einem Schriftsteller. \u00e2\u20ac\u017eIch habe nur einen Roman in meinem Leben geschrieben &#8211; &#8218;B\u00c3\u00b6ses Blut&#8216; &#8211; aber das hat gen\u00c3\u00bcgt, um mich reich zu machen\u00e2\u20ac\u0153, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[3],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pannor.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/441"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pannor.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pannor.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pannor.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pannor.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=441"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.pannor.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/441\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pannor.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=441"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pannor.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=441"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pannor.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=441"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}