Zu den Mumins hatte ich mich vor kurzem hier bereits geäussert, und auch hier haben sie einen kurzen Gastauftritt

Tove Janssons
Mumins – die gesammelten Comicstrips

1945 erschien Tove Janssons erstes „Mumin“-Buch. In den folgenden neun Jahren baute die finnische Autorin (die der schwedisch sprechenden Minderheit in Finnland angehörte) ihren obskuren Kosmos um die Mumin-Trolle immer weiter aus, der zum eigensinnigsten gehört, was die Kinderliteratur hervorgebracht hat. Nahezu nirgends sonst findet man eine solche Vielzahl wirklich seltsamer, überaus skurriler Geschöpfe wie im Mumintal, dem Lebensort der Mumins.

1954 unterbrach Jansson die Arbeit an den Büchern zugunsten einer Comicstrip-Reihe für die englische Tageszeitung „The Evening Post“. Anfangs noch von ihr allein erstellt, übernahm ab 1957 ihr Bruder Lars das Texten der Episoden. Lars übersetzte die Comics auch aus dem Schwedischen in das Englische. Die Hälfte der von ihr gestalteten Comics zeichnete Tove Jansson nur noch.

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